Kanzlei Lennestadt

Ihr Ansprechpartner in Rechtsfragen.

Team

Andreas Hebbeker

Rechtsanwalt und Notar

  • Rechtsanwalt seit 1992
  • Notar seit 2005
  • Fachanwalt für Familienrecht von 1998 bis 2020
Tätigkeitsbereich:
  • Sämtliche Notarangelegenheiten

Christoph Brüggemann

Rechtsanwalt und Notar

  • Rechtsanwalt seit 2003
  • Notar seit 2020
  • Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht seit 2010
Tätigkeitsbereiche:
  • Sämtliche Notarangelegenheiten
  • Mietrecht
  • Wohnungseigentum
  • Allgemeines Zivilrecht

Den Weg zu uns zu finden ist gar nicht so schwer.

Notariatstätigkeiten

Grundstücksrecht
Der Bereich des Grundstücksrecht umfasst die Urkundenstätigkeit des Notars, insbesondere die Beurkundung von bebauten und/oder unbebauten Grundstückskaufverträgen einschließlich des Wohnungs- und Teileigentums sowie die Beurkundung von Erbbaurechtsverträgen und Grundstückszuwendungen, insbesondere Schenkungen, die Beurkundung von Grundschulden und Hypotheken zur Absicherung von Darlehensverträgen, die Bestellung von Dienstbarkeiten und die Vereinbarung von Vorkaufsrechten sowie das Grundbuchverfahrensrecht im Allgemeinen.
Familienrecht
Der Bereich des Familienrechts umfasst die Urkundenstätigkeit des Notars, insbesondere die Beurkundung von Eheverträgen, Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarungen, Partnerschaftsverträgen, Beurkundungen im Kindschaftsrecht sowie die Beurkundung von Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen.
Erbrecht
Der Bereich des Erbrechts umfasst die Urkundenstätigkeit des Notars, insbesondere die Gestaltung von Verfügungen von Todes wegen, also von Testamenten und sonstiger Nachlassplanung einschließlich Erbverträgen sowie die Beurkundung von Erbauseinandersetzungsverträgen und Erbscheinsanträgen und Beglaubigung von Erbausschlagungen sowie die Erstellung von Nachlassverzeichnissen.
Gesellschaftsrecht
Der Bereich des Gesellschaftsrechts umfasst die Urkundenstätigkeit des Notars im Vereinsrecht, das Recht der Personengesellschaften und der Kapitalgesellschaften, wie z. B. die Gründung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Recht) und das Vereins- und Handelsregisterverfahrensrecht und das Stiftungsrecht sowie die Beurkundung von Unternehmenskaufverträgen.

Historie

Im Juli 2000 fusionierten die beiden Altenhundemer Altkanzleien „Peter Brüggemann“ und „Dietmar Meeser“ zu einer Rechtsanwalts- und Notarkanzlei mit dem Standort in Lennestadt-Altenhundem, die aktuell aus den Rechtsanwälten und Notaren Andreas Hebbeker und Christoph Brüggemann besteht. Herr Rechtsanwalt und Notar a.D. Dietmar Meeser ist zum 31. August 2022 altersbedingt aus der Sozietät ausgeschieden und befindet sich seitdem im wohlverdienten Ruhestand. Herr Andreas Hebbeker und Herr Christoph Brüggemann sind durch Urkunden des Ministeriums für Justiz des Landes NRW in den Jahren 2005 und 2020 zu Notaren ernannt worden.
Anwälte

Die Sozietät besteht aus den Herren Andreas Hebbeker und Christoph Brüggemann. In den Kanzleiräumen in Lennestadt-Altenhundem, In den Höfen 4, sind aktuell acht Voll- bzw. Teilzeitangestellte und zwei Auszubildende beschäftigt.

Urteil der Woche

Nach § 8 Abs. 1 Ziff. 2 BauO NW sind nicht bebaute Teile eines Grundstücks zu begrünen oder zu bepflanzen. Dies schließt nach übereinstimmender Ansicht die Anlage von sog. Schottergärten aus. Diese sind, auch wenn sie teilbepflanzt sind, bauordnungsrechtlich unzulässig, worauf das Verwaltungsgericht Minden in einem Urteil vom 27.07.2023 (Az. 1 K 6952/21) hingewiesen hat. In dem den Urteil zugrunde liegenden Sachverhalt wurde in den Außenflächen eines Mehrfamilienhaus ein Schottergarten angelegt. In diesem befanden sich neun Pflanzringe, in denen unter anderem ein japanischer Blumenhartriegel und Chinaschilf gepflanzt worden ist. Das war der zuständigen Bauaufsichtsbehörde zu wenig. Sie hat eine Beseitigungsverfügung für den Schottergarten erlassen. Zu Recht, wie das VG Minden geurteilt hat. Das in der BauO NW verankerte Begrünungsgebot, das es auch in allen anderen Landesbauordnungen gibt, erfordere eine durchgängige Bepflanzung von Außenbereichen. Das Setzten einzelner Pflanzen sei zur Erfüllung dieses Gebots nicht ausreichen. Der Schottergarten müsse also, so das VG Minden, entfernt und durch eine durchgehende Begrünung ersetzt werden. Dabei habe die Bauaufsichtsbehörde keinen Ermessenspielraum, ob sie die Beseitigung eines Schottergartens verlange. Die Vorgaben der BauO NW seien insoweit eindeutig. Die Tatsache, dass ein Schottergarten bauordnungsrechtlich unzulässig ist, hat nicht nur für das öffentliche Recht, sondern auch für das Privatrecht Auswirkungen. Da mit der Anlage eines Schottergartens ein öffentlich-rechtlich unzulässiges Werk erstellt werde, hat auch ein GaLa-Bauer oder sonstiger Bauunternehmer, der einen Schottergarten anlegt, keinen Anspruch auf Werklohn. Immerhin ist ein Bauunternehmer verpflichtet, öffentlich-rechtliche Vorgaben der Landesbauordnungen zu beachten. Tut er dies nicht und legt gegen den Gesetzeswortlaut einen Schottergarten an, ist sein Werk von Anfang an mangelhaft. Einen Werklohnanspruch steht dem Unternehmer deshalb nicht zu.

Kontakt

Erlaubte Formate: pdf, png, jpg/jpeg. Erlaubte Dateigröße: max. 25MB
Bitte wählen Sie eine gültige Datei aus.

Öffnungszeiten

Mo. bis Do.: 8:00 Uhr - 12:30 Uhr
und 13:30 - 17:00 Uhr

Fr.: 8:00 Uhr - 13:00 Uhr